Die Geschichte des Hörspiels Nehrim - Kriegsdämmerung beginnt im Oktober 2010. Hier entstehen die ersten Entwürfe der Handlung und des Skripts. Der darauf folgende Weg war lang und steinig, hat sich aber letztlich gelohnt.

Geschichte

Mit der Demo im Gepäck ging die Verlagssuche los - mit guten Hoffnungen, schließlich war der Name Nehrim in Spielerkreisen bereits gut bekannt, die Marketingkosten hätten sich in Grenzen gehalten. Zwei Verlage haben auch tatsächlich ein ernsthaftes Interesse bekundet, sich dann aber wieder zurückgezogen. Nach mehreren Monaten der Suche war das Projekt schließlich keinen weiteren Meter vorangekommen.
Erzähler Gordon Piedesack bei den Aufnahmen für Nehrim
Screenshot der Projektdemo in Cubase
Nun konnte die eigentliche Produktion beginnen. Selbstverständlich gab es auch hier die üblichen Probleme, vom Krankwerden der Sprecher bis hin zu Rohrbruch im Tonstudio. Letztlich war das aber alles kein Beinbruch, und das Hörspiel ist im Juni 2012 endlich fertig geworden. 
Zuerst galt es, eine professionell klingende Demo zu produzieren, um potenziellen Verlagen und Investoren das Projekt schmackhaft und greifbar zu machen. Der Haken dabei: kein Budget. Dennoch hat sich das Berliner Tonstudio 2Day Productions, das auch schon am Computerspiel Nehrim mitgewirkt hat, für das Hörspiel eingesetzt. Dadurch ist es gelungen, eine Vielzahl großartiger Sprecher zu finden, die ihre Texte ohne Gage eingesprochen haben. Natürlich zog sich die Produktion dadurch arg in die Länge, fand aber im September 2011 endlich ihren Abschluss.
Demo-Screenshot
2012-04-10 10.42.57
Hörprobe
Wo also das benötigte Geld für die Sprecher, die Musik, das Tonstudio, die Sounds
herbekommen? Die Antwort war: Crowdfunding! Denn die riesige Fanbasis, die hinter
Nehrim steht, war deutlich mehr an einem Hörspiel interessiert als die großen Verlage.
Deshalb startete Ende Januar 2012 ein Crowdfundingprojekt auf der Seite www.pling.de.
Und es war nach rund 40 Tagen erfolgreich!